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| ILH

„Mobilität leicht gemacht“, die zweite Auflage des Wissenschaftcafés des FK LEM

Bereits zum 2. Mal fand in der letzten Unterrichtswoche vor den Sommerferien das Wissenschaftscafé des NRW Fortschrittkollegs „Leicht – Effizient – Mobil“ statt.

Im Rahmen von Wissenschaftscafés diskutieren WissenschaftlerInnen und BürgerInnen, in diesem Fall Paderborner SchülerInnen, auf Augenhöhe. Nicht die Vermittlung von Fachwissen steht im Vordergrund, sondern der Austausch von Kenntnissen und Erfahrungen aus unterschiedlichen Lebens- und Arbeitsumgebungen. Praxiswissen trifft auf Expertenwissen.

Beim Wissenschaftscafé werden die TeilnehmerInnen zunächst durch die WissenschaftlerInnen kurz in die Thematik eingeführt, anschließend folgt die Diskussion an mehreren Thementischen. Nach einer zuvor festgelegten Zeit werden die Plätze getauscht, so dass schließlich jeder der teilnehmenden Laien alle Schwerpunkte kennen lernen kann und Gelegenheit hat, in ungezwungener Atmosphäre den WissenschaftlerInnen Fragen zu stellen und eigene Ideen einzubringen. Abschließend wird die Veranstaltung von den Beteiligten reflektiert.

Das Konzept des Wissenschaftscafés des Kollegs wurde von den KollegiatInnen in Zusammenarbeit mit dem Wissenschaftsladen Bonn erarbeitet. Unter dem Thema „Mobilität leicht gemacht“, wurden an vier Thementischen verschiedene Schwerpunkte aufgegriffen.

  1. Erfinderbörse: Wie können Menschen mit Bewegungseinschränkung mobiler werden?
  2. Autos: immer leichter = immer umweltfreundlicher?
  3. Intelligent gemischt: Was sogenannte Hybrid-Werkstoffe können und wie man ihre Eigenschaften bestimmt.
  4. Brückenaufbau

Teilnehmende Schulen waren das Gymnasium Theodorianum und das Richard-von-Weizsäcker-Berufskolleg. Insgesamt fanden sich fast 40 SchülerInnen und LehrerInnen im Q-Gebäude der Universität Paderborn zum Wissenschaftscafé ein. Sehr interessiert und diskussionsfreudig setzten sich die SchülerInnen drei Stunden lang intensiv mit verschiedenen Facetten zum Thema Leichtbau auseinander. Die Resonanz der Beteiligten war durchweg sehr positiv. Die SchülerInnen fanden das Thema spannend und hatten Spaß an dieser Form des Unterrichts. Einziger Kritikpunkt: „Nächstes Mal sollte das Wissenschaftscafé länger sein, damit wir mehr Zeit an den Tischen haben!“ und dazu der Kommentar einer der Lehrerinnen: „…wenn Schüler sich mehr Zeit zum Lernen wünschen, ist das auf jeden Fall ein sehr positives Feedback.“

Das Fortschrittskolleg LEM und die Lehrer des Gymnasiums Theodorianum und des Richard-von-Weizsäcker-Berufskollegs werden diese Zusammenarbeit von Universität und Schule auf jeden Fall fortsetzen und freuen sich bereits jetzt auf das Leichtbau Wissenschaftscafé im kommenden Jahr.

Kontakt:

Nils Wingenbach, Koordinator des NRW Fortschrittskolleg "Leicht - Effizient - Mobil".

 

 

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