Achtung:

Sie haben Javascript deaktiviert!
Sie haben versucht eine Funktion zu nutzen, die nur mit Javascript möglich ist. Um sämtliche Funktionalitäten unserer Internetseite zu nutzen, aktivieren Sie bitte Javascript in Ihrem Browser.

| CL

Weltweit größte Fachmesse im Bereich Faserverbundwerkstoffe „JEC World“ in Paris gestartet

Auf der vom 08. bis zum 10. März 2016 in Paris stattfindenden Fachmesse "JEC World" präsentiert das Institut für Leichtbau mit Hybridsystemen (ILH) und das NRW Fortschrittskolleg "Leicht - Effizient - Mobil" (FK LEM) auf dem Gemeinschaftsstand des Landes Nordrhein-Westfalen aktuelle Forschungsergebnisse auf dem Gebiet des Hybridleichtbaus. Gezeigt wird neben Exponaten und Bauteilen aus aktuellen Forschungsprojekten der am ILH beteiligten Arbeitsgruppen auch ein Gemeinschaftsprojekt der Kollegiat_innen des Fortschrittskollegs. Die "JEC World" ist die weltweit größte Fachmesse im Bereich der Faserverbundwerkstoffe. In diesem Jahr werden von ca. 1.300 Ausstellern rund 35.000 Fachbesucher aus über 100 Ländern erwartet. Die gezeigten Arbeiten der Kunststofftechnik Paderborn (KTP) und des Direct Manufacturing Research Center (DMRC) liegen im Bereich des Fused Deposition Modelling sowie der Materialentwicklung für die additive Fertigung. Der Lehrstuhl für Leichtbau im Automobil (LiA) konnte bereits zahlreiche Besucher für Ergebnisse des DFG Schwerpunktprogramms 1712 "Intrinsische Hybridverbunde für Leichtbautragstrukturen" sowie den Einsatz von nachwachsenden Rohstoffen wie Holz für strukturelle Automobilanwendungen begeistern. Das Gemeinschaftsprojekt der Kollegiat_innen des FK LEM ist ein abstrahiertes strukturelles Hybridbauteil, wie es in verschiedenen Anwendungen eingesetzt werden könnte, z. B. im Automobil-, Schienen- oder Nutzfahrzeugbau, aber ebenso im Bereich der Energieerzeugung oder für tragende Strukturen von Hilfsmitteln für pflegebedürftige Menschen. Die Kollegiat_innen lassen ihre spezifische fachliche Expertise in den Entwicklungsprozess dieses Bauteils einfließen. Dabei wird ein für technische Entwicklungen neuer Ansatz gewählt. Der Ausgangspunkt ist nicht wie zumeist üblich eine technische Produktidee, sondern vielmehr wird der Produktentwicklungsprozess durch die großen gesellschaftlichen Herausforderungen wie Ressourceneffizienz oder eine sich wandelnde Mobilität in Folge des demographischen Wandels initiiert. Dieser inter- und transdisziplinäre Ansatz wird den Kollegat_innen des FK LEM durch fachliche Betreuer und gesellschaftliche Partner im Rahmen einer neuen Denkschule für den Leichtbau vermittelt.

Die Universität der Informationsgesellschaft